Trümmersuche

Rettungshund bei der TrümmerausbildungRettungshund bei der Trümmerausbildung
Bilder von Erdbebenkatastrophen gehen regelmäßig um die Welt. Immer wieder werden bei solchen Naturkatastrophen viele Menschen verschüttet. Die effektivste Variante nach diesen Erdbebenopfern zu suchen, ist der Einsatz von Rettungshunden. In Deutschland sind solche Naturkatastrophen zum Glück äußerst selten. Dennoch werden auch hier Rettungshunde gebraucht, um Verschüttete zu suchen. Meist dann, wenn Gebäude nach Explosionen oder wegen baulicher Mängel einstürzen.

Auch die Trümmerhunde sind ausgebildet, nach menschlichem Geruch zu suchen. Sie suchen nicht gezielt nach einer bestimmten Person, sondern ganz allgemein nach „Mensch“. Deshalb benötigen auch die Hunde keine Geruchsprobe. Bei der Suche auf den Trümmern arbeiten die Hunde frei. Sie sind  nicht an der Leine und tragen auch keine Kenndecke. Sie werden vom Hundeführer per Handzeichen über die Trümmer dirigiert.

Rettungshund im Einsatz - Gebäudeeinsturz nach GasexplosionRettungshund im Einsatz - Gebäudeeinsturz nach Gasexplosion

Auch die unter den Trümmern liegende Person verliert Geruchspartikel. Diese werden durch die Luftströmung innerhalb der Trümmer weitergetragen und gelangen so an die Oberfläche. Die Hunde suchen auf den Trümmern nach der Stelle, an der der menschliche Geruch am stärksten austritt. Dort zeigen die Hunde in der Regel durch Bellen an. Die Einsatzkräfte können sich von dort gezielt zu der verschütteten Person vorarbeiten. Meist wird zur Bestätigung noch ein zweiter Hund eingesetzt.

Ergänzt wird die Suche der Hunde durch den Einsatz der „Technischen Ortung“. Bislang gibt es aber im Bereich der Suche nach verschütteten Menschen kein technisches Gerät, das die Rettungshunde ersetzen könnte.